
Im Laufe meiner Ausbildung zur Bandagistin kam ich zum ersten Mal mit der Ergotherapie in Berührung. Besonders die Überschneidungspunkte beider Berufe sowie die Herangehensweise, den individuellen Alltag eines Menschen in den Blick zu nehmen, haben mich fasziniert. Die Vorstellung, dass das Tätig-Sein ein menschliches Grundbedürfnis und Grundlage ergotherapeutischen Handelns ist, hat mich ebenso überzeugt wie der ganzheitliche Ansatz und das Menschenbild, das alle Lebensbereiche miteinbezieht.
Meine Ausbildung zur Ergotherapeutin habe ich 2003 am AZW Innsbruck abgeschlossen. Aktiv- und handlungsfähig zu sein trägt maßgeblich zur Gesundheit bei, davon bin ich überzeugt. Deshalb ist es mir ein Anliegen, Menschen darin zu unterstützen, ihre Stärken und Ressourcen zu nutzen, Hindernisse und Einschränkungen zu überwinden und so mehr Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und Lebensqualität im Alltag zu gewinnen. Besonders Freude macht mir dabei, Kreativität und Fachwissen zu verbinden: sei es durch gestalterische Prozesse, praktische Übungen oder das Erproben neuer Strategien im Alltag.
Ausbildungen
- Ausbildung zur diplomierten Ergotherapeutin an der Akademie für Ergotherapie, Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (2000-2003)
- Fachtherapeutin für Kognitives Training nach Dr. med. Franziska Stengel
- Ausbildung zur „Rota-Therapeutin“
- Ausbildung zum „Move-Practitioner“
- Fachkraft für Unterstützte Kommunikation
- Grund- und Aufbaukurse Manuelle Therapie in der Ergotherapie und Cyriax I und II
- Handtherapie Frakturenkurs
- Grundkurs „Geschickte Hände“
- Therapie von Feinmotorikstörungen bei zerebralgeschädigten Erwachsenen
- Motorisches Lernen – die Bedeutung des Kleinhirns und der Basalkerne
- Höhere Funktionen des Nervensystems und ihre Störungen



